Reiterleskapelle

Ganz gleich, ob man sich eine kurze Auszeit nehmen, in Ruhe beten oder die Vielfalt der Natur in vollen Zügen genießen möchte –  eine Wanderung zur Reiterleskapelle lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Es empfiehlt sich auf jeden Fall ein etwas längerer Spaziergang. Denn allein der Weg bis zur Kapelle ist ein Erlebnis für sich.

Es gibt die Möglichkeit, über Waldstetten, Weilerstoffel und Tannweiler zum Wanderparkplatz Schönberg zu fahren oder über Donzdorf und Wißgoldingen.

An der Reiterleskapelle, oberhalb von Tannweiler gelegen, angekommen, empfiehlt es sich, hier zu verweilen und eine Ruhe zu genießen, wie man sie wohl nur in der Natur antrifft. Sitzbänke laden zum Verweilen ein und in der Reiterleskapelle selbst gibt es die Möglichkeit, sich in einem Gästebuch einzutragen. Geweiht ist die Kapelle dem Heiligen Leonhard, der Schutzpatron des Viehs, vor allem der Pferde. Wie sehr der Bevölkerung von Waldstetten die kleine Kapelle am Herzen liegt, zeigt sich daran, dass sie zweimal hergerichtet wurde. Dies war nach dem Erdbeben im Jahr 1911 ebenso der Fall wie nach dem starken Verfall in den 50er Jahren.

Noch ein wenig älter als die Kapelle von 1714 ist die Linde, die seit Ewigkeiten an dieser Stelle steht. Sie wurde vermutlich um das Jahr 1600 als Wegmarkierung gepflanzt.

Bei schönem Wetter empfiehlt es sich weiterzuwandern. Beispielsweise auf das Kalte Feld, wo mit dem Knörzerhaus und dem Franz-Keller-Haus auch die Möglichkeit besteht, einzukehren. Die Wege sind gut ausgeschildert, festes Schuhwerk empfiehlt sich.

Bewertung des Schauortes